A painter friend

Trisha is a friend of mine whose paintings of soils from countries all over the world have often triggered my imagination. I am, of course, the proud owner of one of her soothing and balanced works of art.

She is currently planning her upcoming show March 23, should you not be able to see it, don’t worry, there will be many more. She has written her text in German, since we live here.

TRISHA KANELLOPOULOS
Die ruhigen, vornehmlich auf Leinwand entstandenen Arbeiten der US-Amerikanerin Trisha Kanellopoulos zeigen Klarheit und Entspanntheit. In der ungeschliffenen Natur findet die Künstlerin die Inspiration und das Material für ihre Arbeiten. Sie benutzt in ihren Bildern Erden, die sie an den verschiedensten Orten zusammengetragen hat, von Orten mit oft privater Geschichte und Erinnerung. Auch aus Flussbetten, Sandgruben und Wäldern gewinnt Trisha Kanellopoulos die Basis für ihre Farben: Schlick, Sedimente oder Erde. Die rhythmische Zusammenführung von verschiedensten Erden basieren auf die strenge, formale Haltung der minimalistischen Kunst. Inspiriert von diesen Fundorten, werden später die Pigmente, die sie der Natur direkt entnimmt, als etwas Vergängliches, als Spuren der Zeit Schicht für Schicht aufgetragen.
Geprägt durch ihre instinktiven und visuellen Eindrücke der Landschaft, übersetzt die Künstlerin die Rauheit der Natur in eine ruhige Ästhetik. Dabei folgt sie einem streng kompositorischen Aufbau, der von einer horizontalen Struktur beherrscht wird. Auf der Leinwand entstehen übereinander gelagerte Schichten, die in ihrer Härte und Weichheit, Grobheit und Feinheit sich stets zu einem poetischen Gesamtbild aus Form und Raum zusammenfügen. Die geometrisch angelegten Arbeiten verdichten sich zu einem archäologisch anmutenden, oftmals an Landschaften erinnernden Schichtbildern. Wie auch die Arbeiten mit Asche, die aus verbrannter Materie entstehen.
Durch die Reduzierung zum Formlosen finden sich Analogien zum Minimalismus und zur Kunst des Informel. In dieser Manier möchte Trisha Kanellopoulos mitunter unser Bewusstsein für den Umgang mit und in der Natur stärken. Mit den erkennbaren Konstanten, wie das Schweben der Linien, der Drang nach Berührung und die langsam entstehende Tiefe, weckt sie das Verlangen des Betrachters sich in der Natur zu finden, mit der Natur zu kommunizieren und bewusster in ihr zu leben.
So ergibt sich ein Wechsel von Hell und Dunkel, der eine Spannung auf der Leinwand entstehen lässt. Die Spuren der Geschichte werden als etwas Reales begriffen und wieder neu belebt, ein Balanceakt von Kalkül und Intuition.
Trisha Kanellopoulos wuchs in Princeton, New Jersey auf und studierte in New York Fotografie. Die Vereinigten Staaten verließ sie 1975 nach München, wo sie bis heute lebt und arbeitet. An der Sommerakademie in Salzburg bildete sich Trisha Kanellopoulos im Bereich der Bildenden Kunst bei Jim Dine fort und war ebenfalls Schülerin bei Clinton Storm in Berlin. Sie ist Mitglied bei der Künstlervereinigung BBK München, der NEUEN GRUPPE e.V. im Haus der Kunst, München sowie Mitglied des Künstlerverbundes im Haus der Kunst, München

Studio Hellabrunnerstr. 30 81543 München

info@trisha-k. net http://www.trisha-k.net

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